
Die Hartl Anlagenbau wurde mit dem Exportpreis 2008 der Wirtschaftskammer ausgezeichnet:

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| Die Hartl Anlagenbau aus Mauthausen kann sich abermals über eine bedeutende Auszeichnung freuen. Beim diesjährigen Exportpreis der Außenwirtschaftskammer Österreich belegte das Unternehmen in der Kategorie „Handel“ den hervorragenden zweiten Platz.
Diese besondere Ehreung exportorientierter Unternehmen ging heuer bereits zum fünfzehnten Mal über die Bühne, überreicht wurden die Preise am „Österreichischen Exporttag“ von WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein.
Dazu der WK-Präsident: „Mit dieser Auszeichnung wollen wir überdurchschnittliches Engagement und überdurchschnittliche Erfolge österreichischer Unternehmen auf Auslandsmärkten besonders würdigen. Denn sie sind es, die Österreichs guten Ruf in aller Welt und den Wirtschaftsaufschwung garantieren!“
An der Feierstunde im „Palladium“ in Wien nahmen die drei Geschäftsführer und Brüder der Hartl Anlagenbau – Dominik, Alexander und Stefan Hartl – teil.
| Die drei Geschäftsführer der Hartl Anlagenbau GmbH bei der Preisüberreichung. Vlnr: Wirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein, Stefan Hartl, Mag. Dominik Hartl, Mag. Alexander Hartl und WKO-Präsident Dr. Christoph Leitl
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| Über den Preis herrschte natürlich einhellige Freude: „ Wir nehmen diese Auszeichnung gleich zum Anlass, um uns bei unseren Mitarbeitern für ihren täglichen Einsatz zu bedanken. Dieser Preis ist auch Auszeichnung für sie, aber auch für unsere weltweit agierenden Händler“, so ein sichtlich stolzer Alexander Hartl.
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Und erfolgreich sind die Mauthausener seit Jahren auf der ganzen Welt. Unglaubliche 98 Prozent der unter dem Markennamen „Powercrusher“ produzierten mobilen Gesteinsbrechanlagen werden praktisch rund um den Globus ausgeliefert.
Die gegenwärtig boomende Nachfrage, aber auch der Wunsch, auf eine möglichst komplette Wertschöpfung direkt in Österreich zu setzen, hat das Unternehmen veranlasst, in der Nähe von St. Valentin mit dem Bau eines rund 12.000 Quadratmeter großen Montagewerks zu beginnen. Dazu Stefan Hartl: „Hier soll bereits Mitte des Jahres mit der Produktion begonnen werden. Im Endausbau wollen wir hier jährlich rund 350 Anlagen bauen, wobei wir in Folge mehr als hundert neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen werden!“
Die Ausbildung des „Hartl-Zukunftsteams“ aber hat bereits jetzt in vollem Umfang eingesetzt. Anfang 2007 wurde in Enns ein Montagewerk eingerichtet, in dem alle künftigen Arbeitsgänge quasi simuliert, Prototypen gebaut und Fachkräfte sowie Lehrlinge des Unternehmens ausgebildet werden. Und bei Hartl wird man auch
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in den kommenden Jahren noch viele neue, hoch motivierte Mitarbeiter brauchen, die man teilweise bereits jetzt anspricht. Unter anderem mit eigens entwickelten „Lehrlingscastings“, die bei den jungen Interessenten der ganzen Region schon besten Ruf genießen. Schließlich ist es einer der wichtigsten unternehmerischen Grundsätze von Hartl, sich gute Mitarbeiter selbst heranzubilden und mit ihnen in späterer Folge wichtige Schlüsselpositionen zu besetzen.

| | Die besondere Stärke des ober¬österreichischen Familienunternehmens liegt vor allem darin, auch Kunden und Geschäftspartner in die Unternehmens¬strategien mit einzubeziehen und durch gemeinsames Weiterentwickeln der Produkte an die gegenwärtigen Erfolge anzuknüpfen. Besonders wichtig ist dem Unternehmen auch die kontinuierliche, mittlerweile erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Universitäten und Fach¬hochschulen des Landes. Die einfach klingende, aber hart erarbeitete Firmenphilosophie: „Mit Produkt und Service der Zeit immer einen Schritt voraus sein!“
Eine Philosophie, die freilich nur umzusetzen ist, wenn jeder der aktuell rund 130 Mitarbeiter bei sich selbst höchste Standards anlegt und sie auch einhält. Der Erfolg allerdings rechtfertigt diese Bemühungen. 2006 erwirtschaftete das Unternehmen rund 40 Millionen Euro, gegenüber 2005 eine Steigerung von 20 Prozent. Und im Vorjahr wurde mit einem Jahresumsatz von rund 60 Millionen Euro überhaupt das bislang beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte eingefahren.
| Die Powercrusher der Hartl Anlagenbau GmbH beweisen täglich Ihre Leistungsstärke unter härtesten Bedingungen auf Baustellen auf der ganzen Welt. Hier der Powercrusher PC1375 I bei der Inbetriebnahme in Argentinien.
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| Wobei, wie bereits oben erwähnt, die Exportquote unglaubliche 98 Prozent beträgt. Was wiederum eine straff organisierte, globale Logistik voraussetzt. Das weltweite Händlernetz wird sorgsam aufgebaut und auch entsprechend gepflegt. Gegenwärtig kümmern sich ausgewählte Vertriebs- und Service¬partner in mehr als 70 Ländern um die Anliegen der Hartl-Kunden. Das alles trägt nun Früchte und wurde auch von der österreichischen Wirtschaftskammer mit der Nominierung und Platzierung für den „Exportpreis 2008“ honoriert.
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