
Die Hartl Powercrusher wurde Landessieger beim bundesweiten Wettbewerb „Austrias Leading Companies 2007“.

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| Es war ein rauschendes Fest, das am 8. Oktober im Linzer Kaufmännischen Palais über die Bühne ging. Immerhin galt es, die Landessieger des bundesweiten Wettbewerbs „Austria's Leading Companies“ vor den Vorhang zu holen und da gab es für die Hartl Anlagenbau GmbH aus Mauthausen reichlich Grund zur Freude. Man wurde Landessieger in der Sparte „Goldener Mittelbau“.
Der Wettbewerb wird heuer bereits zum neunten Mal veranstaltet. Bislang haben über 3.000 österreichische Unternehmen mitgemacht, organisiert wird er vom „WirtschaftsBlatt“, dem weltweit größten Unternehmensdienstleister PriceWaterhouseCoopers und dem Kreditschutzverband KSV 1870. „Heuer haben sich wieder 450 Unternehmen angemeldet, die allesamt eine großartige Performance bewiesen haben. Das ist neuer Rekord, aber auch eindeutiges Indiz dafür, dass sich die heimische Wirtschaft erfolgreich entwickelt“, resümierte WirtschaftsBlatt-Herausgeber Peter Muzik in seiner Laudatio.
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Und besonders erfolgreich hat sich die Hartl Anlagenbau entwickelt. Die dynamischen Maschinenbauer holten sich deshalb unangefochten den Sieg in der Sparte Mittlere Unternehmen (10 bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz). Wobei die Bewertung nach einem ausgeklügelten Kennzahlensystem erfolgt, für das Umsatz, Betriebsergebnis, Eigenkapital und EGT der vergangenen drei Jahre herangezogen werden.
Und diese Zahlen sprachen eindeutig für das Familienunternehmen, das von Mag. Dominik und Mag. Alexander Hartl sowie Stefan Palmetshofer geführt wird. Für heuer wird abermals ein Umsatzsprung von ca. 50 Prozent auf über 60 Millionen Euro erwartet. „Wobei es vor allem der boomende Markt in Osteuropa ist, wo noch immer infrastruktureller Nachholbedarf besteht. Das kurbelt auch die Bautätigkeit an. Uns kommt dabei zugute, dass die Ost-EU-Länder nun Schritt für Schritt jene EU-Richtlinien übernehmen, die bei uns schon längst gelten. Recycling und mobile Aufbereitung ist und bleibt ein wichtiges Thema, nicht nur aus ökonomischen Gründen sondern auch aus dem Umweltgedanken zur Schonung der natürlichen Resourcen - und wir bauen die optimalen Maschinen dafür“, erklärt Dominik Hartl.
In Sachen Export gehören die Mauthausener ohnehin schon längst zu den „big playern“. Unglaubliche 96 Prozent der unter dem Markennamen „Powercrusher“ produzierten mobilen Gesteinsbrechanlagen wandern in alle Welt. Und weil man der gegenwärtig boomenden Nachfrage gerecht werden möchte, aber auch auf eine möglichst komplette Wertschöpfung direkt in Österreich setzt, wird nahe St. Valentin ein neues Montagewerk gebaut. Der Spatenstich hiefür erfolgte vor einigen Wochen und ist die Fabrik erst einmal fertig, werden hier auf rund 12.000 Quadratmetern ca. 350 Anlagen pro Jahr produziert. Und damit entstehen auch mehr als 140 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze. Dreißig Mitarbeiter wurden bereits heuer aufgenommen, weitere achtzig sollen kurzfristig folgen und der Rest, wenn das Werk in St. Valentin den vollen Betrieb aufnimmt. „Der Aufbau neuer Arbeitsplätze und die Verstärkung unseres Powerteams ist eine interessante Herausforderung. Nicht zuletzt wissen wir dass letztendlich die Leistung eines jeden Mitarbeiters zu dem Erfolg geführt hat für den das Unternehmen nun ausgezeichnet wurde“, bedankt sich Alexander Hartl.
Weil die Suche nach qualifiziertem Personal gegenwärtig nicht gerade einfach ist, hat man bei Hartl das Problem selbst in die Hand genommen und kurzerhand zu Jahresbeginn in Enns eine eigene Produktionshalle angemietet, wo die künftigen Powercrusher-Experten eingeschult und für die zukünftigen Aufgaben vorbereitet werden. Die dort bereits produzierten Anlagen haben auch bereits zur Steigerung des diesjährigen Jahresumsatzes beigetragen. Zusätzlich veranstaltet das Unternehmen spezielle Lehrlings-castings, um für die nächste Zukunft entsprechenden Nachwuchs zur Hand zu haben.
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